MIT DEM „GRIND“ WIRD EIN GEISTESZUSTAND BEZEICHNET, DER GANZ VON ARBEIT EINGENOMMEN IST UND DER AUS DIESER ARBEIT EINE SPEZIFISCHE FORM DER ZUFRIEDENHEIT ZIEHT.

Die Aussicht auf Folgenlosigkeit bringt das Ensemble des NIE-Theaters dazu, sich den anthropologischen Abgründen seiner Arbeit zu widmen. Es stürzt in den Schlund der Happiness at Work und kommt mit einem Tatsachenbericht zurück, der auf Edgar Allan Poes phantastischer Erzählung „Ein Sturz in den Malstrøm“ aufbaut:

EIN JUNGER MANN, DER AUSSIEHT WIE EIN GREIS; EINE BAND, DIE SICH WEGEN EINES MISSVERSTÄNDNISSES GEFUNDEN HAT; EIN RAUM VOLLER VERSCHLOSSENER TRESORE; DAS GROSSE GELD, DER GUT GETIMTE AUSSTIEG UND DER VERGOLDETE ABSCHIED. DER MALSTRØM MAHLT UND DIE SUCHE NACH DEM TODESDURCHDRINGENDEN VEHIKEL IST GROSS. WER HAT DIE PIN?
ES IST MÖGLICH, DEN STRUDEL ZU ÜBERLEBEN, ABER NUR DURCHNÄSST UND ALT. DAS STÜCK WIRD ZUGLEICH VON EINEM DER SPIELER AUDIOKOMMENTIERT, INS NETZ GESTREAMT UND FINDET SO SIMULTAN DOPPELT STATT.

Es spielen: Andrew Clarke, Florian Denk, Jonathan Frisch, Thomas Felletschin, Emmanuel Girodin, Katharina Grählert, David Heim, Josephine Nahrstedt, Hannah Rumstedt und Niels Willberg

Produktion: Jakob Gerber & Julius Böhm
Regieassistenz: Christoph Reinhardt
Audio Kommentar: Niels Willberg
Text: Jakob Gerber & Christoph Reinhardt
Bühne: NIE THEATER (Bauleitung Julius Böhm, Jakob Gerber und Hannah Rumstedt)
Live Kamera: Katharina Grählert
Kostüm: Hannah Rumstedt
Licht: Johanna Biallas
Ton: Raoul Kaminiczny
TICKETS: kontakt@nie.zone
27. Mai: THEATER PREMIERE >>
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